Musste sich trotz guter Leistung früh aus dem Turnier verabschieden: Anna Satzinger (Mitte), auf unserem Bild mit Horst Scholz und Isabel Beckstein
Starker Auftritt wurde nicht belohnt
Bei der Deutschen Meisterschaft schied Anna Satzinger vom SV Nennslingen unglücklich in der ersten Runde aus
Die deutsche Meisterschaft im Taekwondo fand in diesem Jahr in der KIA Metropol Arena in Nürnberg statt - und war damit fast schon ein Heimspiel für die Sportler aus der Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen. Als einzige Vertreterin aus den Reihen des SVN ging Anna Satzinger auf die Matte, begleitet wurde sie von Horst Scholz und Isabel Beckstein sowie einigen Unterstützern.
Satzinger, Jahrgang 2007, startete bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm, die mit insgesamt 15 Teilnehmerinnen gut besetzt war. Und im Teilnehmerfeld befanden sich zudem gleich sechs Bundeskaderathletinnen.
Der Nennslingerin wurden vier Kämpfe zugelost und gleich zu Beginn stand sie vor einer Herausforderung. Leonie Meyer aus den Reihen des Taekwondovereins in Altmannstein, die am Bundesstützpunkt in Nürnberg trainiert und Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr ist, bringt viel Erfahrung und Routine mit auf die Matte.
Satzinger begeisterte mit einer sehr starken und dominanten ersten Runde und konnte diese für sich entscheiden. Ebenso souverän trat sie in Runde zwei auf. Unglücklicherweise aus ihrer Sicht musste sie in letzter Sekunde noch einen hochwertigen Gegentreffer in Kauf nehmen, wodurch die Runde trotz Punktegleichstand an die Kontrahentin ging. In der entscheidenden dritten Runde fand die Nennslingerin nicht mehr richtig in den Kampf zurück, musste sich letztlich geschlagen geben und die Deutsche Meisterschaft 2026 war für Anna Satzinger beendet.
"Nach den ersten beiden starken Runden wäre es wohlverdient gewesen, wenn der Kampf für sie ausgefallen wäre", bilanzierte und bedauerte Trainerin und SVN-Abteilungsleiterin Isabel Beckstein.
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