2021

22.-27.01. Kaderlehrgang in Nürnberg Isabel und Vanessa

Vanessa und Isabel waren vom Bundestrainer Boris Winkler zum Bundeskadertraining im Stützpunkt Nürnberg eingeladen und nahmen auch daraan teil. Leider verletzte sich Isabel so sehr, dass sie das Training vorzeitig abbrechen musste.
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05.-06.02.2021 Nominierungskämpfe in Nürnberg zu den Europameisterschaften
in Sofia/Bulgarien

Isabel und Vanessa Beckstein, sowie Laura Göbel vom TKD Center Iserlohn und Jasmin Richter von TuS Osterburg Weida waren zu den Nominierungskämpfen, Damen bis 57 kg, für die Europameisterschaften in Sofia/Bulgarien nach Nürnberg eingeladen. Wie schon berichtet, verletzte sich Isabel Beckstein im vorangegangenen Kadertraining so sehr, dass sie nicht teilnehmen konnte.
Vanessa und ihr Trainer reisten am Freitag, 05.02.2021 mit negativem PCR-Test in Nürnberg im Stützpunkt an. Hier wurden beide nochmal mit einem Schnelltest kontrolliert. Hotel (gegenüber) und Stützpunkt waren für Athleten, Coaches Bundestrainer und Kampfrichter reserviert. Zuschauer waren nicht zugelassen.
Samstag 06.02.2021 begannen die Ausscheidungskämpfe. Laut Auslosung musste Vanessa als erstes gegen Laura Göbel antreten. Die Stimmung war gut, Vanessa war locker, sie hatte sich zusammen mit Coach Horst Scholz gut vorbereitet.
Erste Runde: Vanessa geht in Führung, zweite Rund: Vanessa führt mit 8:2 Punkten. Da plötzlich versagt die Technik, sämtliche Treffer werden falsch angezeigt, der Kampf wird abgebrochen. Nach längerem hin und her und möglichen Versuchen, bestimmte Damenbundestrainer Boris Winkler – der Kampf wird annulliert und in fünf Minuten wiederholt.
Der zweite Kampf begann mit einer übernervösen Vanessa die sich nicht mehr unter Kontrolle bringen ließ und es kam wie es in solchen Situationen immer kommt. Die Juranerin verlor den Fight und war somit aus dem Rennen. Schade – aber – die nächste Euro kommt bestimmt und hoffentlich unter anderen Umständen.
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02.05.2021 Prüfung Trainer-C Lizenz Isabel und Vanessa Beckstein

Trainerlizenzen für die Beckstein-Schwestern

Die Erfolgssportlerinnen Isabel und Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen haben den C-Schein erworben.

Bestanden die Trainerprüfung mit Bravour: Vanessa (li) und Isabel Beckstein von der Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen

Die erfolgreichen Taekwondo-Sportlerinnen und Geschwister Isabel und Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen, die schon zahlreiche nationale und internationale Titel geholt haben, haben jetzt beim Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Trainer-C-Lizenz erworben.
Der Corona-bedingte, virtuelle Lehrgang begann bereits Ende Oktober vergangenen Jahres und lief verteilt auf 20 Tage mit ca. 30 verschiedene Themen von Gesundheit und Ernährung über richtige Bewegung bis Trainings- oder Trainerpsychologie für alle Altersklassen. Die Praktische Prüfung, eben falls virtuell, konnte erst im Mai durchgeführt werden.
Da Isabel (21) und Vanessa (19) genau in dieser Richtung studieren (Sport und Gesundheit) und sie außerdem schon hervorragende Trainerinnen sind, wie SVN- Abteilungsleiter Horst Scholz betont, war es für die beiden Top-Taekwondoka kein Neuland, das sie bei dem Lehrgang betreten haben. Sie bestanden ihre Prüfung mit Bravour und erhielten ihre Urkunden problemlos. Und natürlich stehen sie weiter auf der Matte, Vanessa war gestern bei den „Finals 2021“ in Dortmund.

15.05.2021 Testwettkampf am Stützpunkt in Nürnberg

Silbermedaille beim Turnier-Comeback

Beim Testwettkampf am Stützpunkt in Nürnberg holte Isabel Beckstein vom SV Nennslingen den zweiten Rang

Waren mit der Leistung beim Wiedereinstieg nach langer Turnierpause zufrieden: Trainer Horst Scholz und Taekwondo-Athletin Isabel Beckstein

Bei einem sogenannter Testwettkampf in den olympischen Gewichtsklassen im Taekwondo-Stützpunkt Nürnberg hat Isabel Beckstein eine starke Leistung gezeigt und am Ende Platz zwei und die Silbermedaille geholt.
Geladen waren ausschließlich Athleteninne und Athleten aus den Landes- und Bundeskadern der Deutschen Taekwondo Union (DTU). Insgesamt beteiligten sich 38 Taekwondoka, die einem strengen Hygienekonzept folgen mussten: Vor Anreise musste ein negativer PCR Test (max. 72 Stunden alt) per Mail an die Veranstalter gesendet werden.
Bei Ankunft wurde im Stützpunkt ein Antigenschnelltest durchgeführt. Zuschauer waren nicht zugelassen. Der Aufenthalt erfolgt nur innerhalb des Bundesstützpunktes. Außenkontakte waren komplett untersagt. Kein Teilnehmer durfte die „Blase“ nach dem Schnelltest verlassen.
Vom SV Nennslingen waren Isabel und Vanessa Beckstein mit ihrem Trainer Horst Scholz geladen. Allerdings konnte Vanessa nicht teilnehmen, da sie aufgrund ihres Studiums in München ein Praktikum absolvieren muss.
In der Gewichtsklasse von Isabel (Damen bis 57 kg) gingen sechs Athletinnen an den Start. Die Auslosung ergab für Isabel zunächst ein Freilos, sie startete erst im Halbfinale.
Ihre Gegnerin Wissal El Barkani von der Hessischen Taekwondo Union (HTU), hatte vorher Emanuela Kraus von der Bayerischen Taekwondo Union (BTU) von der Matte geschickt.
Für alle teilnehmenden Athletinnen und Athleten war es nicht einfach nach einer so langen Turnierpause endlich mal wieder auf der Matte zu stehn, volle Leistung und volle Konzentration zu bringen.
Isabel Beckstein begann ihren Zweikampf dennoch in gewohnt ruhiger doch sehr konzentrierter Weise, setzte ihre Kontrahentin sofort unter Druck und ging in Führung. Das änderte sich in keiner der drei Runden. Die Nennslinger Taekwondoka entschied den Fight mit 17:2 Punkten deutlich für sich.
Isabel Beckstein und Roja Rezaie, eine hervorragende Zweikämpferin von Taekwondo Özer (Nürnberg) hatten sich in s Finale vorgearbeitet. Rund eins und runde zwei liefen ziemlich ausgeglichen. In Runde drei machte Isabel ein paar entscheidende Fehler und verlor mit 9:19 Punkten. Somit musste sie sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
„Trotz allen Widrigkeiten“ war es eine hervorragende Leistung von Isabel Beckstein und allen teilnehmenden Zweikämpfern, stellte SVN-Trainer Horst Scholz fest. Auch den Ausrichtern zollte er ein „großes Lob“ für den Wettkampf.
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03-04.06.2021 DEM Olypische Klassen in Dortmund

Taekwondo Bei den Finals 2021 unterlag Vanessa Beckstein im Finale mit 16:17 und wurde Vizemeisterin

Mit großem Pokal: Vanessa Beckstein und ihr Trainer Horst Scholz freuen sich nach einem dramatischen Finale über die Deutsche Vizemeisterschaft der Taekwondo-Athletin aus den Reihen des SV Nennslingen

Bei den Deutsche Taekwondo-Meisterschaften in den olympischen Gewichtsklassen hat Vanessa Beckstein die Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 57 kg geholt. Im Finale musste sich die 19-jährige Topathletin aus den Reihen des SV Nennslingen nach einem dramatischen Finale mit 16:17 gegen Laura Göbel geschlagen geben.
„Die Finals“ 2021 wurden an vier Tagen in Berlin und der Metropolregion Rhein-Ruhr ausgetragen. Zudem fanden die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik in Braunschweig statt. ARD und ZDF waren für die Fernsehproduktion von bis zu 20 Sportarten verantwortlich und übertrugen etwa 30 Stunden in ihren Hauptprogrammen.
Nach der Corona-bedingten Absage von „Die Finals Rhein-Ruhr 2020“ haben die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit ARD und ZDF alle Kräfte gebündelt, um „Die Finals“ im Jahr 2021 wieder zu ermöglichen. Erstmals sollte das Ereignis aufgrund der Sportartenvielfalt an vier Tagen stattfinden, nachdem die Wettbewerbe bei der Premiere 2019 an zwei Tagen ausgetragen wurden.

Absolute Elite am Start
Vanessa Beckstein reiste mit ihrem Trainer Horst Scholz nach Dortmund. Insgesamt traten 32 Taekwondoka in den olympischen Gewichtsklassen gegeneinander an. Dabei gab es im Teilnehmerfeld einen Mix aus den Titelverteidigern von 2020 sowie den ranglistenhöchsten deutscher Sportler der olympischen Weltrangliste.
Vanessa Beckstein, bislang schon sechsfache Deutsche Meisterin, traf in ihre Gewichtsklasse der Frauen (bis 57 kg) auf Laura Goebel (fünffache Deutsche Meisterin), Madeline Folgmann (siebenfache Deutsche Meisterin) und Julia Ronken die bislang einen deutschen Meistertitel vorweisen kann.
Die Nennslinger Athletin musste im Halbfinale gegen die an Nummer eins gesetzte Madeline Folgmann antreten. Vanessa Beckstein lies ihrer Kontrahentin keine Change. Der Zweikampf war hart und schnell. Folgmann konterte blitzschnell, doch Beckstein setzte Treffer für Treffer. Nach drei heißen Runden lautete der Endstand 23:19 Punkte für die Juranerin.
Das Finale lautete Vanessa Beckstein gegen Laura Goebel vom TKD Center Iserlohn, Beide Athletinnen waren schon öfter aufeinandergetroffen. Und wie vorauszuschauen, wurde es ein Herzschlagfinale.
Beckstein ging mit 2:0 in Führung und führte nach der ersten Runde auf 4:2. Nach dem zweiten Durchgang stand es 8:7. In der dritten Runde zog Göbel zunächst mit 11:10 vorbei. Die Nennslinger Taekwondoka glich zum 13:13 aus. Die Kämpferin aus Iserlohn ging wieder mit 14:13 in Führung. Kurz vor Schluss des dritten Abschnitts herrschte Gleichstand 16:16! In letzter Sekunde erhielt Goebel dann noch den entscheidenden Punkt zugesprochen. Endstand also 17:16 für Laura Goebel.

„Wahnsinnsleistung“
„es war ein toller Kampf und eine Wahnsinnsleistung von beiden Kämpferinnen“, stellte Trainer Horst Scholz fest und zeigte sich ebenso wie Vanesa Beckstein stolz auf die Deutsche Vizemeisterin in dem kleinen, aber erlesenen Feld an Teilnehmerinnen.
Das Nennslinger Duo richtet danach den Blick schon wieder nach vorne, denn es stehen bereits die nächsten großen Turniere an. Deses Wochenende weilt Vanessa Beckstein mit der deutschen Nationalmannschaft in Sofia (Bulgarien), außerdem kam die Einladung zur U21-Europameisterschaft in Tallinn (Estland) vom 24.- 27. August. Darauf freut sich die Nennslinger Athletin – gerade nach der langen Wettkampfpause aufgrund der Corona-Pandemie.

Packender Fight: Vanessa Beckstein (links) aus Nennslingen unterlag im Finale der Deutschen Finals 2021 mit 16:17 Punkten gegen Laura Goebel aus Isaerlohn. Beide zeigten in Dortmund einen tollen Kampf.
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Ab Montag 07.06.2021 trainieren wir wieder!

04-13.-17.06.2021 WTE Multi European Games Sofia

Im zweiten Kampf ausgeschieden

Vanessa Beckstein hat bei den Multi European Games nicht vorne mitkämpfen können. Die Topathletin des SV Nennslingen scheiterte im zweiten von fünf Kämpfen an einer überaus starken Gegnerin.
Die junge Nennslingerin war mit dem deutschen Nationalteam nach Sofia (Bulgarien) zu den Multi European Games geflogen. Die Auslosung bei dem G1-Turnier ergab fünf Zweikämpfe für die SVN Taekwondoka. Ihren ersten Zweikampf gegen Nedi Korelli aus Zypern entschied Vanessa problemlos mit 29:14 Punkten für sich. Doch schon Kampf zwei bedeutete das Wettbewerbs-Ende für Vanessa Beckstein. Die sehr starke Kroatin, Kristina Beros (Olympia Ranking Platz 30, Weltranking Platz 39) ließ Vanessa keine Change. Die Nennslingerin verlor den Fight mit 19:5 Punkten.
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14.08.2021 Tandemsprung Isabel und Vanessa

Die Beckstein-Schwestern gingen in die Luft
Tandemsprung- Die erfolgreichen Taekwondo-Sportlerinnen erhielten ein ganz besonderes Geschenk vom SV Nennslingen.

Freuten sich über ein ganz besonderes Geschenk: Isabel und Vanessa Beckstein erhielten jetzt für ihre Taekwondo-Erfolge sowie für ihr Engagement beim SV Nennslingen Tandemsprünge bei Skydive Colibri in Waizenhofen. Aus rund 4000 Metern Höhe stürzten sich beide Topsportlerinnen mit ihren Piloten in die Tiefe.

Was kann man Topsportlerinnen zum Geschenk für hervorragende Leistungen machen?
Es soll auf keinen Fall langweilig sein, Spaß machen und einen bestimmten Erinnerungswert haben.
Isabel und Vanessa Beckstein werden sich bestimmt sehr lange an das originelle Geschenk erinnern, denn die beiden erfolgreichen Taekwondoka-Schwestern des SV Nennslingen gingen jetzt dank ihres Vereins in die Luft.
Es war ein Tandemsprung bei Skydrive Colibri am Flugplatz in Waizenhofen aus 4000 Metern Höhe, den die beiden Kämpferinnen vom SVN geschenkt bekamen.
Bei herrlichstem Wetter kamen sie in Waizenhofen an und wurde vom Personal von Skydrive Colibri unter die Fittiche genommen. „Man merkte sofort, dass hier professionell Hände am Werk waren und konnte sich absolut sicher fühlen“, berichtet Trainer Horst Scholz.
Nach einer kurzen Einweisung und Einkleidung ging es schon hinaus auf den Flugplatz. Hier wartete das Flugzeug und die beiden Beckstein-Schwestern konnten zusammen mit ihren Piloten Steve und Neil einsteigen. Die Aufregung war natürlich groß, doch die beiden Fallschirmpiloten leisteten von der ersten Sekunde an ganze Arbeit in Bezug auf psychologische Betreuung.
Für Isabel und Vanessa Beckstein war es eine komplett neue Erfahrung. Doch umsonst sind die Geschwister keine Topsportlerinnen im Zweikampf. „Es gab keine Sekunde des Zögerns oder es vielleicht nicht zu tun. Leider wird bei Zweikampfturnieren nicht so viel gelacht und Spaß gemacht wie an diesem wunderschönen Tag“, so Horst Scholz.
Beide Taekwondoka sind einer Meinung: „Das Gefühl beim ersten Freifall aus ca. 4.000 Metern Höhe ist mit Worten nicht zu beschreiben“. Ein Sonderlob ging an die beiden an Fallschirmpiloten Steve und Neil. „Sie haben einen tollen Job gemacht“, waren sich die beiden Athletinnen und der Trainer einig.
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09.10.2021 Bavaria Open in Nürnberg

Ein langer Turniertag nach langer Turnierpause i Taekwondo

Bavaria Open – Der SV Nennslingen war in Nürnberg erfolgreich vertreten. Trainer Horst Scholz bescheinigte seinem Team eine hervorragende Leistung. Vor allem waren alle Beteiligten aber froh, dass sie trotz zahlreicher technischer-organisatorischer Probleme endlich wieder bei einem Wettkampf waren.

Freuten sich über das Turnier (von links) Uwe Kärger, Kevin Isbrecht, Janine Kärger, Sarah Simon, Anna Satzinger und Horst Scholz von der Taekwondo-Abteilung der SV Nennslingen waren bei der Bavaria Open in Nürnberg dabei.

Abfahrt mit drei Taekwondoka in Nennslingen um 7 Uhr. Beginn der Zweikämpfe 10:30 Uhr und Ankunft wieder zu Hause um 23:00 Uhr. Man könnte auch als Überschrift nehmen: Pleiten, Pech–und Pannen. Denn der gesamte Tag war davon überzogen, die Technik spielte total verrückt. So wurde es ein extrem langer Turniertag für rund 450 Teilnehmer bei der Bavaria Open in Nürnberg.
Anna Satzinger eröffnete vonseiten des SV Nennslingen den Reigen bei den Kadetten (12-14 Jahre) gegen Acbay Ceren Kampfkunstcenter Mittelfranken. Anna ging 0:4 in Führung und gewann den Zweikampf überlegen mit 15:8 Punkten. Die Einteilung ließ aus SVN Sicht etwas zu wünschen übrig. Anna hatte nur einen Kampf Pause und musste dann sofort wieder antreten. Von Erholung zwischen den Kämpfen kann man hier nicht sprechen. Dabei wird den Aktiven in drei Runden bei voller Konzentration sehr viel abverlangt.
Anna begann ihren zweiten Fight gegen Altundag Nilcan vom T.S. Wuppertal sehr gut und kontrolliert. In der zweiten Runde war dann die Konzentration nicht mehr so gut und in der dritten Runde ganz hinüber. Sie verlor das Duell letztlich mit 24:18 Punkten, hatte jedoch immerhin einen dritten Platz auf dem Treppchen ergattert. Als nächste betrat Sarah Simon für Nennslingen in der Damenklasse die Matte. Ihre Kontrahentin kam von TKD-Team Axel Müller, Rheinland-Pfalz. Sahra begann sehr stark und ging in Führung, verdrehte sich jedoch nach ca. 30 Sekunden das Knie und musste den Zweikampf verletzungsbedingt abbrechen. Doch auch hier reichte es im Endeffekt zu einem dritten Platz.
Für Kevin Isbrecht (Herren) gab es dann keine Gegner in seiner Gewichtsklasse und ein Freundschaftskampf mit einem Gegner aus einer höheren Gewichtsklasse wurde seitens der Wettkampfleitung nicht zugestimmt. Kevin wäre sehr gerne angetreten, es wäre sei erster Einsatz bei einem größeren Turnier gewesen. Es sollte nicht sein, er erhielt aber zumindest kampflos einen ersten Platz.
Zwei Ansbacher im Training beim SV Nennslingen
Zwei Athleten vom TSV 1860 Ansbach wurden ebenso von Trainer Horst Scholz betreut. Janine und Uwe Kärger (Tochter und Vater) trainieren schon seit längerem bei der erfolgreichen Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen. Janines erster Kampf gegen Michelle Schein (TKD Axel Müller) ging allerdings gleich verloren.
Uwe Kärger durfte als Letzter der Nennslinger Gruppe um 21:30 die Kampffläche betreten, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon fast zwölf Stunden einsatzbereit war. Das ist natürlich nervenaufreibend. Mit 51 Jahren war Kärger der älteste Teilnehmer in der Halle. Sein Gegner Hajar Mohammad (19 Jahre alt) kam vom Kampfsportzentrum Universum Meiningen und hatte eine Menge Power. Doch der Ansbacher Taekwondoka ließ sich nicht beirren. In Runde eins wurde er etwas überrumpelt und sein Gegner konnte sieben Punkte setzen.
Doch in Runde zwei und drei machte Kärger absolut dicht und ließ dem Meininger keine Gelegenheit noch einen Punkt zu setzen, obwohl dieser viel Druck machte. Der Nennslinger erreichte noch drei Punkte und verlor mit 3:7. Der Zweikampf war zwar verloren, es reichte aber noch zu Platz zwei in der Wertung. Uwe Kärger hatte sich den Respekt der ganzen Halle erkämpft. Von allen Seiten wurde er für seine hervorragende Leistung bewundert.
Lob auch von Trainer Horst Scholz an die ganze Gruppe. „Nach so langer Zeit mal wieder bei einem größeren Turnier zu starten, dass mit so vielen Pannen durchzogen war, ist alles in allem eine hervortragende Leistung“, betonte Scholz.
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16.10.2021 Deutsche Meisterschaft kadetten in Ochsenhausen

Silber und Bronze für SVN-Mädels
Bei der Deutschen Meisterschaft waren Anna Satzinger und Annegret Hölzel vom SV Nennslingen vorne dabei

Zwei Taekwondoka des SV Nennslingen auf dem Treppchen bei der „Deutschen“ (von links): Anna Satzinger, Viktoria Rucinski, Annegret Hölzel und Emilia Brilz

Silber und Bronze für die Nennslinger Taekwondoka: Anna Satzinger und Annegret Hölzel haben es bei der Deutschen Meisterschaft der Kadetten (12-14 Jahre) in Ochsenhausen aufs Treppchen geschafft und tolle Erfolge verbucht.
Ein Erlebnis, was nicht jeder Sportler hat. Die beiden jungen Athletinnen aus den Reihen des
SV Nennslingen waren zum erste Mal bei einer „Deutschen“. Beide hatten sich dieses Highlight durch ihre Leistungen verdient und waren in der gleichen Gewichtsklasse (Junioren Female bis 55 kg) am Start.
Die nervliche Belastung war groß, denn als man die Teilnehmerliste stand die amtierende Europameisterin Viktoria Rucinski vom TSV Dachau in der gleichen Gruppe. Die Auslosung ergab dann allerdings, dass die SVN-Mädels frühestens im Halbfinale auf die Europameisterin stoßen könnten.
Den Anfang machte Anna Satzinger mit ihre Gegnerin Lara Koushan Diviane von TKD Gladbeck. Die Nennslinger Taekwondoka ging sofort in die Offensive und behielt diesen Stil drei Runden lang bei. Kurz vor Ende der dritten Runde wurde der Zweikampf bei einem Ergebnis von 28:8 für Anne Satzinger sogar abgebrochen, da es eine Punktedifferenz von 20 Punkten gab.
Als Nächste durfte Annegret Hölzel auf die Matte. Ihre Kontrahentin Karlotta Schürg kam von Taekwondo Axel Müller, Rheinland-Pfalz. Der Kampf begann etwas zäher, doch dann setzte Annegret einen Kopftreffer (3 Punkte). Dieser Stand blieb bis fast zur Mitte der dritten Runde. Dann erweiterte die Nennslingerin auf 5:0. Karlotta Schürg kämpfte verzweifelt, macht immer mehr Druck und schaffte es noch zwei Punkte zu holen, doch Annegret glich sofort wieder aus. Endstand 7:2 für Annegret Hölzel. Der Anfang war gemacht und bei allen Beteiligten merkte man die Entspannung.
Bei Anna Satzinger stand nun das Halbfinale gegen Emilia Brilz von der Sportgemeinschaft Velberter an. Selbstbewusst machte die Taekwondoka aus Nennslingen sofort Druck und landete auch gleich einen Kopftreffer. Doch auch die Athletin aus Velbert zog nach und überholte mit 4:3 Punkten. Die Juranerin setzte allerdings sofort nach: Erste Runde 10:5, zweite Runde 21:8 und letztendlich der Sieg für Anna mit 31:19 Punkten.
Annegret Hölzel erwische es als Erste. Sie musste im Halbfinale gegen die Viktoria Rucinski antreten. Die Athletin vom SVN hatte hier keine Change und verlor mit 4.29 Punkten. Ebenso erging es Anna Satzinger. Sie verlor anschließend das Finale gegen die Europameisterin mit 4:39 Punkten.
Unsere zwei SVN Athletinnen haben alle Zweikämpfe mit Bravour hinter sich gebracht, lobte Trainer Horst Scholz. Für Annegret Hölzel blieb am Ende Bronze, für Anna Satzinger Silber. „Eine hervorragende Leistung für undere zwei Nachwuchsmädels“ unterstrich ihr Coach.
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18.10.2021 Danvorbereitung beim Polizeisportverein Eichstätt

Unter Leitung von Michael Bußmann (2facher Weltmeister im Formenlauf) trainierten sechs Taekwondoka des SV Nennslingen in Eichstätt bei Polizeisportverein (PSV). Sie bereiten sich für die Danprüfung am 19. Dezember in Nennslingen vor.
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12. bis 13.11.2021 French Open in Paris und Sachsen-Anhalt Cup in Halle

Kämpfe in Halle und Paris
Taekwondo Kevin Isbrecht holt Gold, Vanessa Beckstein scheitert an einer Olympionikin

Waren bei großen Turnieren im Einsatz: Kevin Isbrecht und Vanessa Beckstein von der Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen

Zwei Taekwondoka des SV Nennslingen waren jetzt bei großen Turnieren im Einsatz. Kevin Isbrecht holte beim Sachsen-Anhalt Cup in Halle die Goldmedaille, Vanessa Beckstein verpasste bei den French Open in Paris den Sprung aufs Treppchen.
Vanessa Beckstein fuhr mit ihrem Coach Horst Scholz nach Paris zu den French Open, einem internationalen Turnier der höchsten Stufe (G1). In ihrer Gewichtsklasse der Damen bis 57 kg, befanden sich 32 Starterinnen aus aller Welt. Für die SVN-Athletin bedeutete es, dass fünf Kämpfe bestritten werden mussten.
Mit Nummer vier startete die Nennslingerin gegen die Spanierin Elena Torres, die auch gleich in Führung ging. Die SVN-Taekwondoka konterte jedoch sofort und nach der dritten Runde hatte Vanessa den Fight mit 10:5 Punkten gewonnen. Laut Auslosung betrat jetzt Raheleh Asemani aus Belgien die Kampffläche. Mit ihren 32 Jahren ist sie eine sehr erfahrene und auch erfolgreiche Zweikämpferin, die einige Jahre den Weltranglistenplatz eins innehatte (jetzt Platz 13) und dreimal bei Olympia starten durfte, wo sie sich 2016 die Bronzemedaille holte.
Zum ersten Mal so einer solchen außergewöhnlichen Athletin gegenüberzustehen, löst natürlich ganz besondere Empfindungen aus. So auch bei Vanessa Beckstein, „die man eigentlich als explosive und draufgängerische Fighterin kennt“, wie ihr Trainer sagt. Die SVN-Sportlerin fand nie so richtig in den Kampf und fand keine Lösung gegen die routinierte Asemani. Die Belgierin ging sofort in Führung und behielt diese auch bis zum der Ende letzten Runde. Die Juranerin musste sich mit 15:1 Punkten deutlich geschlagen geben.
Am gleichen Tag ging auch der SVN-Nachwuchskämpfer Kevin Isbrecht beim Sachsen-Anhalt Cup in Halle auf die Matte. Er wurde von Sven Fröscher aus Berlin gecoacht (ein hervorragender Trainer). Kevin trainiert noch nicht sehr lange beim SV Nennslingen, hat sich aber hervorragend entwickelt wie Horst Scholz unterstreicht. Sein Gegner in Halle, Yasin Bouhacida, kam vom Taekwondo Team Leon aus Nürnberg. Die erste Runde gewann Kevin mir 11:0, die zweite Runde 20:3. Schließlich kam es am Anfang der dritten Runde bei einem Punktestand von 23:3 für Kevin Isbrecht zum Abbruch. Der Nennslinger Taekwondoka hatte sich bei seinem ersten Turnier Platz eins geholt, eine tolle Leistung!
Auch die beiden Zweikämpfer vom TSV 1860 Ansbach, Uwe und Janine Kärger, die fast regelmäßig einmal in der Woche in Nennslingen Zweikampf trainieren hatten sich in Halle angemeldet. Für Uwe Kärger gab es keinen Gegner und Janine Kärger verletzte sich in der ersten Runde so arg, dass der Kampf abgebrochen werden musste. Sie erhielt jedoch noch Rang drei, die Bronzemedaille.
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20.11.2021 Bayerische Meisterschaft in Pfaffenhofen a.d. Ilm

Silber für Anna Satzinger
Junge Athletin des SV Nennslingen wurde Bayerische Vizemeisterin

Mit Silbermedaillen-Gewinnerin Anna Satzinger vom SV Nennslingen freut sich Trainer Horst Scholz sowie Uwe Kärger, der Bronze gewann (von links)

Anna Satzinger vom SV Nennslingen hat bei der Bayerischen Meisterschaft im Taekwondo die Silbermedaille erkämpft. Bei den Titelkämpfen in Pfaffenhofen a.d. Ilm war sie sie die einzige SVN-Starterin. Ursprünglich hatten sich vier Taekwondoka des Jura-Vereins für die Meisterschaft vorbereitet, doch bedingt durch Verletzungen und Corona konnte nur Anna Satzinger an den Start gehen.
Ihre erste Gegnerin Ceren Akbay kam vom Kampfkunstcenter Mittelfranken. Anna begann den Zweikampf sofort mit Druck und ging gleich mit 3:0 Punkten in Führung. Ihre Führung sollte sie bis zum Schluss beibehalten. Este Runde 5:0, zweite Runde 14:0 und letztendlich der Sieg nach Runde drei mit 19: 4 Punkten. Der Nennslingerin Athletin blieb nicht viel Zeit für Erholung, denn zwei Fights später wartete bereits Sevde Geldi vom Türk SV aus Bobingen. Satzinger blieb bei ihrem Kampfstil und ließ ihrer Gegnerin keine Change. Sie ging in der ersten Runde bereits mit 25:2 Punkten in Führung. Das Ende kam dann für Sevde Geldi bereits nach der zweiten Runde: Abbruch und Sieg für die Nennslingerin mit 39:2 Punkten.
Wieder hatte die Juranerin nur zwei Kämpfe zur Erholung, dann wartete ihre Finalgegnerin von der Deutschen Meisterschaft, die amtierende Europameisterin, Viktoria Rusinski vom TSV Dachau auf sie. Trotz der kurzen Pause ging Anna Satzinger in die Offensive, was ihre Gegnerin etwas überraschte. Doch die routinierte Dachauerin setzte dann Treffer für Treffer und es kam zum Abbruch nach der zweiten Runde mit 27:6 Punkten für Viktoria Rusinski.
Dennoch: Ganz großes Lob für Anna Satzinger, sie hat hervorragend gekämpft und verdient die Silbermedaille und den Titel „Bayerisch Vizemeisterin“ sagte Trainer Horst Scholz.
Der Ansbacher Zweikämpfer Uwe Kärger (51 Jahre), der in Nennslingen trainiert, musste bereits nach der zweiten Runde abbrechen, sein Gegner Marvin Greue von Taekwondo Kirchseon war total überlegen, doch es reichte noch zur Bronzemedaille.
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19. bis 21.11.2021 Taekwondo-Schulsportlehrer in Eichstätt

„Eine hervorragende Bereicherung“

Die beiden Topsportlerinnen Isabel und Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen haben jetzt mit Erfolg eine Weiterbildung zum Taekwondo-Schulsportlehrer in Eichstätt absolviert. Nachdem die national und international auf der Matte sehr erfolgreichen Schwestern vor Kurzem ihre Trainer C Ausbildung abgelegt haben, konnten sie jetzt ihr Wissen im Bereich Breitensport/Taekwondo an Schulen und damit verbundenen methodischen und didaktischen Überlegungen erweitern. Damit dürfen die Beckstein-Schwestern an Schulen im Fach Taekwondo unterrichten und in diesem Rahmen Prüfungen bis zum 7. Kup abnehmen.
„Das ist eine hervorragende Bereicherung für die Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen“, findet deren Spartenleiter und Trainer Horst Scholz.
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Stand 07.12.2021

Horst Scholz

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