Aktuelles

Medaillen für alle

Fünf Zweikämpferinnen des SV Nennslingen holten bei der Offenen Vorarlberger Landesmeisterschaft dreimal Gold und zweimal Silber und meisterten die neuen Regeln.

Eine glückliche Truppe
hinten vom links: Uwe Kärger, Vanessa Beckstein, Anna Satzinger, Annegret Hölzel, Isabel Beckstein und Janine Kärger, davor Nesthäkchen Lisa Satzinger und Trainer Horst Scholz

– Eine tolle Truppe, die Zweikämpferinnen des SV Nennslingen –
Fünf Zweikämpferinnen des SV Nennslingen waren bei der Offenen Vorarlberger Taekwondo Landesmeisterschaft in Feldkirch (Österreich) am Start und holten fünf Medaillen – dreimal Gold und zweimal Silber.
Isabel und Vanessa Beckstein, Annegret Hölzel sowie  Anna und Lisa Satzinger freuten sich sehr über die Einladung aus Österreich und fuhren zusammen mit ihrem Trainer Horst Scholz nach Feldkirch. Sie hatten sich gut vorbereitet und zeigten alle hervorragende Leistungen. Zumal sich zudem bei den Zweikampfregelungen einiges geändert hatte.
Nur um eine von vielen Regelungen zu nennen: Die Punkte, die bisher über die gesamten drei Runden addiert und somit der Sieger ermittelt wurde gibt es nicht mehr. Jetzt gibt es die sogenannte
„Best-off-three“-Regel. Das heißt, wenn ein Kämpfer oder Kämpferin zwei Runden gewonnen hat, ist der Kampf beendet.
Die beiden Schwestern Isabel und Vanessa fungierten außerdem noch als Coaches und machten einen tollen Job. Was nicht verwunderlich ist, denn beide sind hervorragende Trainerinnen.

Silberne Turnierpremiere
Das Nesthäkchen Lisa Satzinger, Jugend C -33 kg (9-11 Jahre) stand das erste Mal bei einem Turnier auf der Matte. Sie kämpfte verbissen und verlor nur knapp das Finale. Immerhin, Lisa bekam die Silbermedaille.
Annegret Hölzel, Kadetten (12-14 Jahre ), Anna Satzinger, Jugend A (ab 15-18 Jahre) und Vanessa Beckstein, Damen, konnten sich deutlich gegen ihre Kontrahentinnen durchsetzen und somit auch die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Isabel Beckstein, Damen, gewann ihren ersten Fight überlegen, stürzte jedoch im Finale auf den Ellenbogen und musste den Zweikampf verletzungsbedingt aufgeben. Jedoch die Silbermedaille war erreicht. Wir wünschen Isabel gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Immerhin erreichte der der SVN mit fünf Teilnehmerinnen bei der Gesamtwertung Platz 7 von 26 Vereinen.
Auch Janine und Uwe Kärger vom TSV Ansbach gesellten sich zur Nennslinger Truppe. Beide (Vater und Tochter) trainieren seit längerer Zeit bei den Nennslinger Taekwondoka Zweikampf. Sie traten in den Disziplinen Formen und Zweikampf an. Janine holte sich beim Zweikampf Bronze und beim Formenlauf Gold. Uwe holte in beiden Disziplinen Gold.
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Deutsche Meisterschaft in Weißenburg

Bild links:
Bei ihnen liefen die organisatorischen Fäden für das Taekwondo-Großereignis zusammen: Kampfrichter-Chef Abdullah Ünlübay (links) von der BTU und Horst Scholz vom SV Nennslingen
Bild rechts:
Ein starker Auftritt: Lokalmatadorin Isabel Beckstein (rechts) schickte die Finalgegnerin Celine Schmidt zwischenzeitlich zu Boden. Dennoch verlor sie knapp mit 3:4 Punkten, freute sich aber über Silber.

„Tolle Halle und viele fleißige Helfer“

Taekwondo – Bei der Deutschen Meisterschaft in Weißenburg gab es von Verbandsseite viel Lob für die neue Seeweiherhalle der Stadt sowie für den SV Nennslingen als örtlicher Ausrichter. Nach der Kritik an den hohen Mietkosten organisiert OB Schröppel eine 2000-Euro Spende.

Eine Deutsche Meisterschaft erlebt man nicht alle Tage in Weißenburg, und schon gar nicht in Corona-Zeiten. Insofern avancierten die nationalen Titelkämpfe im Taekwondo am vergangenen Wochenende zu einem großen Treffpunkt und zu einem sportlichen Highlight. Unter den rund 300 Startern der deutschen Elite waren WM- und EM-Teilnehmer. Sie brachten viel Klasse auf die vier Wettkampfmatten und lockten hunderte von Zuschauern an.
Auch zahlreiche einheimische nutzten die Gelegenheit, um sich bei freiem Eintritt ein Bild zu machen – einerseits von der Kampfsportart, anderseits von der neuen Weißenburger Seeweiherhalle, die mit der „Deutschen“ ihre erste Großveranstaltung erlebte und diese Feuertaufe zugleich bestand. Der Eindruck, wenn man sich unter den Besuchern ein wenig umhörte: alles sehr modern, hell, freundlich und mit viel Platz für Zuschauer und Aktive. Das Turnier spielte sich auf drei Vierteln der Sport- und Mehrzweckhalle ab, das hinterste Viertel war für das Aufwärmen der Athleten reserviert.
Klar gibt es noch Mängel, wie das Fehlen von WLAN oder Beamer. Für die Verantwortlichen der Deutschen und der Bayerischen Taekwondo Union (BTU und DTU) die das zweitägige gemeinsam mit dem SV Nennslingen als örtlicher Ausrichter durchführten, war das aber kein Problem. Sie hatten das entsprechende Equipment selbst dabei und sorgten mit viel Technik (Kameras, Bildschirme, Computer etc.) dafür, dass Zuschauer, Aktive, Kampfrichter und Co stets bestens über das Geschehen informiert waren. Nimmt man noch elektronische Westen und Kopfschutz hinzu, dann kommt man laut Gerd Kohlhofer schnell mal auf ca. 100.000 Euro, welche die gesamte Ausrüstung für ein solch großes Turnier wert ist.
Kohlhofer ist Präsident der BTU, Vizepräsident der DTU und kommt aus Karlshuld. In Weißenburg schwärmte er regelrecht von der neuen Sportstätte sowie vom SV Nennslingen als Gastgeber: „Tolle Halle, tolle Umgebung und viele fleißige Helfer. Ein Riesenlob geht vor allem an Horst Scholz“, so Kohlhofer. Scholz ist seit Jahrzehnten der Motor für den Taekwondosport am Jura und obendrein Abteilungsleiter sowie Trainer des SVN.
Auch BTU-Vizepräsident Georg Streif, der für den Leistungssport Bereich Zweikampf zuständig ist, zeigt sich froh, den SVN mit Horst Scholz an der Spitze als Ausrichter an der Seite zu haben. „Ich freue mich immer, wenn bei solchen Meisterschaften auch kleine Vereine zum Zug kommen“, sagt Streif. Aus Sicht des Marktoberdorfers ist die Weißenburger Seeweiherhalle „sehr gut geeignet“ für derartige Wettkämpfe.

„Alles reibungslos gelaufen“
 
BTU-Kampfrichter-Referent Abdullah Ünlübay (Ochsenhausen) konnte da nur beipflichten. Bei ihm sowie bei Horst Scholz liefen die Organisationsfäden zusammen. „Es ist alles reibungslos gelaufen – genau so wie wir uns das vorgestellt haben“, stellte Ünlübay fest und zollte speziell dem SV Nennslingen großes Lob: Es waren sehr viel fleißige und stets hilfsbereite Leute da“.
Aber auch sportlich konnte der SVN sehr zufrieden sein: Die 14-jährige Anna Satzinger musste am Samstag in der Jugend A bis 55 kg zwar eine knappe Niederlage und das vorzeitige Aus in der ersten Runde hinnehmen; am Sonntag dann jedoch als es bei den Senioren richtig zur Sache ging; glänzte Isabel Beckstein mit der Silbermedaille. Die 22-Jährige unterlag bei den Damen bis 62 kg erst im Finale mit einem Punkt. Während Anna Satzinger nach der ersten Endtäuschung froh war, über die weitere Erfahrung, die sie sammeln konnte. Die dritte SVN- Athletin wäre Sarah Simon gewesen, die nach monatelanger Vorbereitung aber Corona-bedingt kurzfristig absagen musste – sehr bitter!
Durch das Turnier wurde Weißenburg für zwei Tage zum Treffpunkt für die Deutsche Taekwondo-Szene. Fast alle Landesverbände waren vertreten. Die Weißenburger Hotels und sonstigen Unterkünfte waren ausgebucht. Am Rande gab es viele Gespräche. Im Mittelpunkt aber stand der Sport mit rund 260 Kämpfen.
Der gastgebende Landesverband Bayern schnitt dabei am besten ab. Die BTU gewann klar die Verbandwertung der Jugend A und sehr klar die Verbandswertung der Senioren und war auch deshalb rundum zufrieden.
Ein Stück weit vergessen war durch den erfolgreichen Ablauf die Kritik an „immens hohen“ Mietkosten, die im Vorfeld laut geworden war. Über 3.200 Euro müssen die Veranstalter hinlegen. „In Nürnberg oder Ingolstadt bekommen wir die Hallen für solche Meisterschaften kostenlos“ sagte BTU-Chef Kohlhofer. Weißenburgs Oberbürgermeister Jürgen Schröppel konnte zwar keinen Nachlass gewähren und verwies auf den Stadtratsbeschluss, in dem die Nutzungsgebühren festgelegt sind. Er organisierte jedoch eine Spende in Höhe von 2.000 Euro für den SV Nennslingen, sodass es in Sachen Finanzen einen beträchtlichen Ausgleich gibt.
Ebenso war Landrat Manuel Westphal nicht nur als Ehrengast vor Ort, sondern hatte auch ein Spende in Höhe von 1.000 Euro für den örtlichen Ausrichter SV Nennslingen dabei. Damit unterstützter er die Arbeit des Vereins und des Taekwondosports ebenso wie der Weißenburger Oberbürgermeister und „Hausherr“ Jürgen Schröppel.
SVN- Taekwondo-Spartenleiter Hort Scholz bedankt sich bei allen Sponsoren, Helfern und Unterstützern und freut sich über die positive Resonanz der Veranstaltung „Das Echo ist ein Wahnsinn“ stellt er fest.
Trotz der Kritik hatte es sich der OB nicht nehmen lassen, bei dem Turnier vorbeizuschauen. Zu den Gästen zählten unter anderem auch Landrat Manuel Westphal, dessen Vorgänger Gerhard Wägemann, der Nennslinger Bürgermeister Bernd Drescher sowie BLSV- Kreisvorsitzende Brigitte Brand. Und natürlich war auch DTU-Präsident Stefan Klawitter vor Ort. Sie alle assistierten teils auch bei den über 30 Siegerehrungen.
Ob die DEM in Weißenburg eine einmalige Sache bleibt, wird sich zeigen. Für Hauptorganisator Abdullah Ünlübay, der die welthöchste Kampfrichterlizenz besitzt, steht nach dem Turnier unterm Strich eines fest: “Wir würden eine solche Meisterschaft auf jeden Fall wieder in Weißenburg machen“.

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Bild links:
Eine „Fetzenleistung“: Isabel Beckstein (links) legte bei den Damen bis 62 kg begeisterte Auftritte und Fights hin und konnte sich am Ende über die Deutsche Vizemeisterschaft freuen.
Bild rechts:
Glückliche Nennslinger Taekwondoka (von links) SVN-Abteilungsleiter Horst Scholz, die strahlende Vizemeisterin Isabel Beckstein, Anna Satzinger und Trainerin Vanessa Beckstein.

Vizetitel für Isabel Beckstein

Deutsche Meisterschaft – Die Taekwondoka vom SV Nennslingen trumpfte bei ihrem „Heimspiel“ mit Rang zwei auf.

 Weißenburg –  Zwei Tage volles Programm mit Taekwondo vom Feinsten bescherte die Deutsche Meisterschaft in der neuen Weißenburger Seeweiherhalle. Der SV Nennslingen und vor allem dessen TKD-Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz hatten das hochklassige Sportereignis in den Landkreis geholt. Es war die erste Großveranstaltung in diesem Kampfsport nach der Corona-Pause.
Dementsprechend motiviert gingen alle knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die vier Matten und boten rund 260 Fights. Besonders im Mittelpunkt stand Lokalmatadorin Isabel Beckstein, die gestern ab der Mittagszeit für viel Stimmung in der Halle sorgte und ihren Heimvorteil nutzte. In der stark besetzten Gewichtsklasse bis 62 kg kämpfte sich die 22 Jahre alte Nennslingerin bei den Damen bis ins Finale. Erst dort unterlag sie knapp mit 3:4 Punkten gegen die WM. Und EM- Teilnehmerin Celine Schmidt vom BSV Friedrichshafen.
Die Silbermedaille fühlte sich für Isabel allerdings wie ein Sieg an. „Platz zwei – das hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen“, schwärmte sie unmittelbar nach der Finalniederlage. Die SVN-Athletin wollte trotz ihres lädierten Knies unbedingt mit ihrem „Heimspiel“ dabei sein. Wichtig war ihr besonders, verletzungsfrei zu bleiben. Das gelang ebenso wie ein hervorragendes Abschneiden. Eine „Fetzenleistung“ attestierte ihr Trainer Horst Scholz und auch Vanessa Beckstein, die ihre Schwester bei den vier Fights in der Seeweiherhalle coachte, war überglücklich und fast ausgelaugter als die Kämpferin selbst.
Isabel Beckstein startete mit einem klaren 16:7 Sieg und lies im Viertelfinale ein 12:4 folgen. Es lief einfach und sie wollte weiter „Gas geben und Spaß haben“. Mit dieser Devise schaffte sie es ins Halbfinale, dass gegen Meike Unrau 2:2 endete. Auch bei der Verlängerung dem sogenannten „sudden death“ gab es keine Entscheidung (0:0), so dass die Mehrzahl der Kontakte mit der elektronischen Weste der Gegnerin schließlich den Ausschlag zugunsten von „Isa“ gab.
Auch im Finale hielt sie stark dagegen, musste sich aber letztlich knapp ´mit 3:4 gegen Celine Schmidt geschlagen geben und konnte wenig später bei der Siegerehrung die Silbermedaille entgegen nehmen. Es ist ein weiterer Erfolg ihrer Karriere. Genau vor zehn Jahren hat Isabel Beckstein – damals bei den Kadetten – ihren ersten von mittlerweile insgesamt acht deutschen Titeln geholt.
Zweite Starterin des SV Nennslingen war Anna Satzinger, die bereits am Samstag in der Jugend A an der Reihe war. Sie traf in Gewichtsklasse bis 55 kg zum Auftakt auf Frieda Steinkühler (Herringen). Beide lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die beherzt kämpfende Anna kurz vor Schluss die entscheidenden Punkte abgeben musste und mit 25:28 knapp unterlag. Auch Anna Satzinger wurde von Vanessa Beckstein gecoacht.
Neben den beiden Athletinnen waren noch viele weitere Aktive aus den Reihen des SV Nennslingen dabei und zwar als Helferinnen und Helfer. Rund 40 von ihnen waren im Einsatz und erhielten ebenso wie Abteilungsleiter Horst Scholz große Wertschätzung von den Vertretern der Deutschen Taekwondo Union, die zusammenmit dem SVN als Ausrichter fungierten, Auch für die neue Seeweiherhalle gab es viel Lob.

Reichlich Medaillen und Pokale gab es bei der „Deutschen“ in Weißenburg

Bilder zur Einstimmung auf die „Deutsche“

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Nennslingen/Weißenburg – Für einen relativ kleinen Verein ist das eine große Sache: Der SV Nennslingen ist an diesem Wochenende der örtliche Ausrichter der Deutsche Taekwondo-Meisterschaft. Gemeinsam mit der Deutschen Taekwondo-Union schultert die TKD-Abteilung des SVN erstmals einen Wettkampf in dieser Größenordnung. Rund 300 Teilnehmer werden dazu in Weißenburgerwartet. Austragungsort ist die neue Seeweiherhalle An der Hagenau. Zur Einstimmung auf dieses sportliche Highlight – Beginn ist an beiden Tagen um 9 Uhr, der Eintritt fei – dazu haben wir zwei Bilder von heute und von einst parat. Auf unserer linken Aufnahme sind Isabel Beckstein (links) und Anna Satzinger zu sehen. Sie vertreten die Farben des SVN auf den Wettkampfmatten und hoffen auf ein möglichst gutes Abschneiden. Anna startet am heutigen Samstag in der Jugend A (bis 55 kg), zehn Athletinnen sind hier insgesamt gemeldet. Isabel ist dann am morgigen Sonntag bei den Damen gefordert und zwar in der Gewichtsklasse bi 62 kg, in der insgesamt 15 Teilnehmerinnen gemeldet sind. Unser rechtes Bild geht zurück in frühere Zeiten des Taekwondo auf dem Jura, das 1975 in Gersdorf seine Anfänge nahm und seit 1978 beim SV Nennslingen angesiedelt ist. Maßgeblichen Anteil an der Gründung hatte Horst Scholz, der heute noch als Abteilungsleiter und Trainer aktiv ist und nun auch maßgeblich für die Organisation der „Deutschen“ verantwortlich zeichnet. Unser historisches Bild zeigt hinten links: Markus Hausner, Wieland Spiegel, Tanja Mandel, Marion Apfelbacher, Simone Mandel, Elke Lang, Jürgen Schneider und Horst Scholz; vorne von links: Claudia Obermeyer, Doris Seidel, Heinz Schlupf, Reinhold Bernreuter, Klaus Blum und Kerstin Seidel.

Spitzensport bei freiem Eintritt

Taekwondo  In der neuen Weißenburger Seeweiherhalle findet am Wochenende die Deutsche Meisterschaft der Jugend A und der Senioren statt. Auch der Ausrichter SV Nennslingen hat zwei Eisen im Feuer. Und es gibt Kritik an den Nutzungsgebühren.

Packende Duelle: Darauf dürfen sich die Zuschauer bei der Deutschen Taekwondo-Meisterschaft in Weißenburg freuen. Der SV Nennslingen wird unter anderem durch Isabel Beckstein (rechts) vertreten sein. Bei Abteilungsleiter Horst Scholz (im Hintergrund) laufen die organisatorischen Fäden zusammen.

Weißenburg/Nennslingen – Das erste Großereignis in der neuen Weißenburger Seeweiherhalle steht vor der Tür. An diesem Wochenende, 19.und 20. März, führt der SV Nennslingen (SVN) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Taekwondo Union (DTU) die Deutsche Meisterschaft im Taekwondo der Jugend A und der Senioren in der neuen Sportstätte An der Hagenau durch. Im Vorfeld gibt es vom SVN deutliche Kritik an den hohen Hallenkosten.
Doch dazu später, zunächst zur sportlichen Seite: Insgesamt haben sich 300 der besten Taekwondoka Deutschlands für das Turnier angemeldet. Unter den Starten befinden sich zum Teil sogar auch Sieger von Welt- und Europameisterschaften. Von daher werden interessante und werden spannende Zweikämpfe auf hohem Niveau erwartet. Laut Zeitplan sind auf den vier Kampfflächen über 250Fights an beiden Wettkampftagen geplant. Der Eintritt ist frei.

Wettkampfstart jeweils um 9 Uhr

Am heutigen Freitag erfolgt die Anreise der Taekwondoka samt ihren Trainern und Betreuern. Am Abend um 18 Uhr beginnt die Ausgabe der ID-Karten an die Betreuer der einzelnen Teams, zudem läuft die sogenannte Vor-Waage für alle Klassen.
Die Wettkämpfe starten dann am Samstag um 9 Uhr mit der Jugend (15 – 17 Jahre). Am Sonntag geht es ebenfalls morgens um 9 Uhr los, dann sind die Senioren (ab 18 Jahre) auf der Wettkampffläche gefordert.
An beiden Tagen werden die Kämpfe schätzungsweise bis ca. 16 Uhr dauern.
„30 Kampfrichter und Kamprichterinnen der DTU sowie rund 40 Helfer und Helferinnen des SV Nennslingen werden für einen reibungslosen und korrekten Ablauf sorgen“ erklärt SVN-Taekwondoka-Abteilungsleiter (und Trainer) Horst Scholz. Ihm und seine Mitstreiter in der Organisation war es wichtig, dass alle Aktiven und Gäste bestens verpflegt werden. Deshalb wurde das Catering in die Hände des Heustadl Bergen und der Bäckerei Schmidt gelegt.
Nachdem Sarah Simon passen muss und auch Vanessa Beckstein nicht im Einsatz sein wird, ist der gastgebende SV Nennslingen mit zwei aktiven Athletinnen vertreten. Am Samstag startet Anna Satzinger in der Jugend A und am Sonntag wird Isabel Beckstein bei den Damen ins Geschehen eingreifen. Beide hoffen natürlich auf eine möglichst gute Platzierung und zudem auf eine Medaille bei ihrem „Heimspiel“.
Und es wird wohl ein einmaliges Heimspiel bleiben. „So sehr wir uns auf tolle Zweikämpfe in Weißenburg freuen: Es wird das erste und gleichzeitig das letzte Turnier von uns in Weißenburg sein“,
erklärte Horst Scholz mit Blick auf die hohen Kosten für die neue Seeweiherhalle in Weißenburg, die er für die Deutsche Meisterschaft auf über 3.250 Euro beziffert.
„Der Gedanke von uns war, unseren wunderschönen Sport voran zu bringen und ebenso die Urlaubsregion Altmühlfranken bekannter zu machen“ sagt der Taekwondo-Macher vom Jura mit Blick auf Sportler, Trainer und Zuschauer aus ganz Deutschland, die in Weißenburg zu Gast sein werden. Auch die Aktiven des SVN kommen nicht nur aus Nennslingen, sondern auch aus Weißenburg, Gunzenhausen, Thalmässing oder Ansbach. „Die Weißenburger Hotels sind voll belegt und die Hoteliers begeistert. Doch leider hat sich der olympische Gedanke „Gleichheit für alle“ bei einigen Stadtvätern der Stadt Weißenburg noch nicht herumgesprochen. Es herrscht immer noch eine „Zweiklassengesellschaft“ – die Weißenburger und die vom Land kritisiert Horst Scholz.

Mietkosten „immens hoch“

Die Mietkosten der Halle seien für auswärtige Vereine „immens hoch“ – auch im Vergleich zu anderen Städten wie zum Beispiel in Nürnberg, wo keine Kosten entstünden. Scholz verweist im Zusammenhang auf die jahrzehntelange, komplett ehrenamtliche Arbeit (seit 1975) in der Taekwondoabteilung des SV Nennslingen, in der es ihm zufolge auch keine bezahlten Trainer gibt. Unterm Strich steht für Scholz somit fest: „Wir werden es uns nicht leisten können noch mal eine Veranstaltung in Weißenburg durchzuziehen. – schade, sogar für die Vorbereitung muss gezahlt werden.“
Trotz des Ärgers über die hohen Hallenkosten hoffen die Nennslinger Taekwondoka auf ein Highlight mit Spitzensport und guter Stimmung. Bei der „Deutschen“ gilt zur Feuertaufe der neuen Seeweiherhalle die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet für alle Aktiven sowie 2G für Zuschauer.
Unter: www.dtu.de finden sich noch zusätzliche Informationen wie zum Beispiel der Zeitplan.

Der SV Nennslingen richtet die Deutsche Meisterschaft aus

Gemeinsam mit der Deutschen Taekwondo Union (DTU) führt der Jura-Verein vom 18. Bis 20 März die Titelkämpfe der Senioren und der Jugend in der neuen Weißenburger Seeweiherhalle durch. 250 Teilnehmer aus der absoluten Elite werden erwartet. Und man hofft auf Zuschauer.

Bild links:
Taekwondo-Pionier vom Jura: Horst Scholz ist Trainer und Abteilungsleiter beim SV Nennslingen. Jetzt organisiert er maßgeblich die Deutsche Meisterschaft.
Bild rechts:
BTU-Präsident Gerd Kohlhofer – hier bei einer Ehrung der beiden Aushängeschilder des SV Nennslingen, Isabel (links) und Vanessa Beckstein – zeigte sich jüngst bei einem Ortstermin begeistert von der neuen Weißenburger Halle.

Weißenburg/Nennslingen – Die ersehnte Veranstaltung in der neuen Weißenburger Seeweiher halle dürfte gleich ein richtiges Highlight werden. Von Freitag 18. März bis Sonntag 20. März, findet in der neuen Sportstätte nämlich die Deutsche Meisterschaft im Taekwondo für Senioren und Jugend statt.
Veranstalter sind die Deutsche Taekwondo Union (DTU) und der SV Nennslingen, der erstmals ein derartig großes Turnier ausrichtet. SVN-Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz ist deshalb aber keineswegs bange, im Gegenteil: „Wir wollen zeigen, dass wir so etwas können“ sagt der langjährige Taekwondo-Macher vom Jura. Ihm und seiner SVN-Sparte geht es darum, den Zweikampfsport ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen. „Wir wollen unseren Sport nach oben bringen“, sagt Scholz.
Die nationalen Meisterschaften scheinen dafür prädestiniert zu sein, denn nur die absolute Elite wird zu den Wettkämpfen nach Weißenburg kommen. Etwa 250 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland werden erwartet, darunter etliche amtierende Deutsche Meister, aber auch WM- und EM-Teilnehmer.
Auch Lokalmatadoren werden an den Start gehen.
Auch mehrere Lokalmatadoren werden auf die Matte gehen. Fest eingeplant sind von Nennslinger Seite Anna Satzinger und Annegret Hölzel, die vergangenes Jahr bei den Kadetten Silber und Bronze holten. Sie werden nun in der Jugend A starten. Noch offen ist es, ob die beiden SVN-Aushängeschilder Isabel und Vanessa Beckstein kämpfen werden.
„Es wäre natürlich toll, wenn sie vor heimischer Kulisse starten könnten“, sagt Horst Scholz, der die beiden Athletinnen inzwischen als Trainerinnen an der Seite hat.
Vom Ablauf her ist geplant, dass am Freitag die Waage stattfindet.
Am Samstag und Sonntag stehen dann die Wettbewerbe in allen Alters- und Gewichtsklassen auf dem Plan, wobei Scholz „richtig gute und harte Kämpfe“ erwartet.
Die deutschen Titelkämpfe werden aller Voraussicht nach unter der aktuellen Corona- Regelung für den Hallensport durchgeführt. Horst Scholz und seine Mitstreiter hoffen, dass Zuschauer zugelassen sein werden. Der Eintritt wird frei sei, dennoch hofft der SVN-Abteilungsleiter, dass die Sache „Null auf Null“ aufgeht. Neben der Unterstützung durch Sponsoren hoffen der SV Nennslingen und die DTU auch auf Spenden.
Der Präsident der Bayerischen Taekwondo Union (BTU), Gerd Kohlhofer (zugleich DTU Vize) war bereits in Weißenburg und hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Von der neuen Halle zeigt er sich begeistert. Auch Horts Scholz findet die neue Sportstätte schlichtweg „toll“. Die Diskussionen über die Farbvielfalt kann er nicht ganz nachvollziehen. Aus seiner Sicht sollte man einfach nicht vergessen, dass es sich vor allem um einen Ort für junge Leute handelt.
Rund 40 Helferinnen und Helfer des SVN im Einsatz
Der SVN wird an dem Wochenende rund 40 Helferinnen und Helfer im Einsatz haben, die für einen optimalen Rahmen und Ablauf sorgen wollen und in vielfältiger Weise gefordert sein werden. Das Catering für Aktive und Zuschauer haben die DTU und der SVN an den Heustadel Bergen sowie die Bäckerei Schmidt vergeben. „Wir wollen das in professionelle Hände legen“, sagt Horst Scholz.
Der heute 73 Jahre alte Gersdorfer gilt als Taekwondo-Pionier auf dem Jura und in der Region. Die Vereinsgründung erfolgte ursprünglich im September 1975 in Gersdorf durch die Taekwondoschule „Ernst Heinz“. Das Training fand anfange zweimal wöchentlich auf den Brettern im Gasthaus „Zum Anlautertal“ statt – eine Wirtschaft, die Scholz mehrere Jahre mit seiner Frau führte. Beruflich war er als Kfz- Mechaniker, Bauarbeiter, Maschinenführer, Polier, Bauleiter und schließlich als Bauamtsleiter der Stadt Spalt (1992 bis 2013) ohnehin ein Tausendsassa.
In seiner Freizeit widmet sich Horst Scholz einerseits der Musik (hier hatte er jahrzehntelang immer eine eigene Band) und vor allem dem Taekwondo. In der Kampfsportart ist er seit 1989 Abteilungsleiter beim SV Nennslingen, seit 1985 ist er als Trainer mit verschiedenen Unterstützern an der Seite tätig und zudem ist er Träger des 4. DAN.
Die erste Trainer waren laut Chronik Salvatore Grillo, Reinhard Langer und Yücel Büyüksüzer. Im Jahr 1978 gliederte sich die „Gersdorfer Taekwondo Schule“ dem SV Nennslingen an. Ab 1980 trainierte man in der Turnhalle des Antonius Kinderheims in Gersdorf sowie in der Schulturnhalle in Nennslingen. Seit der Einweihung des Sportheims des SV Nennslingen im Juli 1999 findet das gesamte Training im dortigen Turnsaal statt.
Dort haben die Taekwondoka gute Rahmenbedingungen, die in den vergangenen Jahren zu vielen Erfolgen beigetragen haben. Vor allem die Beckstein-Schwestern räumten national und international so einiges ab. Der Abteilung ist aber auch der Breitensport sehr wichtig. Zahlreiche Trainingseinheiten gehören genauso zum Programm wie regelmäßige Gürtelprüfungen. Die „Deutsche“ im März verspricht nun ein echtes Highlight in der Vereinsgeschichte zu werden.

Bericht. Uwe Mühling

Fachingstraining 2022

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Der SV Nennslingen richtet die Deutsche Meisterschaft aus

Gemeinsam mit der Deutschen Taekwondo Union (DTU) führt der Jura-Verein vom 18. bis 20 März die Titelkämpfe der Senioren und der Jugend in der neuen Weißenburger Seeweiherhalle durch.
250 Teilnehmer aus der absoluten Elite werden erwartet. Und man hofft auf Zuschauer.

Taekwondo-Pionier vom Jura: Horst Scholz ist Trainer und Abteilungsleiter beim SV Nennslingen. Jetzt organisiert er maßgeblich die Deutsche Meisterschaft.

Weißenburg/Nennslingen – Die ersehnte Veranstaltung in der neuen Weißenburger Seeweiher halle dürfte gleich ein richtiges Highlight werden. Von Freitag 18. März bis Sonntag 20. März, findet in der neuen Sportstätte nämlich die Deutsche Meisterschaft im Taekwondo für Senioren und Jugend statt.
Veranstalter sind die Deutsche Taekwondo Union (DTU) und der SV Nennslingen, der erstmals ein derartig großes Turnier ausrichtet. SVN-Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz ist deshalb aber keineswegs bange, im Gegenteil: „Wir wollen zeigen, dass wir so etwas können“ sagt der langjährige Taekwondo-Macher vom Jura. Ihm und seiner SVN-Sparte geht es darum, den Zweikampfsport ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen. „Wir wollen unseren Sport nach oben bringen“, sagt Scholz.
Die nationalen Meisterschaften scheinen dafür prädestiniert zu sein, denn nur die absolute Elite wird zu den Wettkämpfen nach Weißenburg kommen. Etwa 250 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland werden erwartet, darunter etliche amtierende Deutsche Meister, aber auch WM- und EM-Teilnehmer.
Auch Lokalmatadoren werden an den Start gehen.
Auch mehrere Lokalmatadoren werden auf die Matte gehen. Fest eingeplant sind von Nennslinger Seite Anna Satzinger und Annegret Hölzel, die vergangenes Jahr bei den Kadetten Siober und Bronze holten. Sie werden nun in der Jugend A starten. Noch offen ist es, ob die beiden SVN-Aushängeschilder Isabel und Vanessa Beckstein kämpfen werden.
„Es wäre natürlich toll, wenn sie vor heimischer Kulisse starten könnten“, sagt Horst Scholz, der die beiden Athletinnen inzwischen als Trainerinnen an der Seite hat.
Vom Ablauf her ist geplant, dass am Freitag die Waage stattfindet).
Am Samstag und Sonntag stehen dann die Wettbewerbe in allen Alters- und Gewichtsklassen auf dem Plan, wobei Scholz „richtig gute und harte Kämpfe“ erwartet.
Die deutschen Titelkämpfe werden aller Voraussicht nach unter der aktuellen Corona- Regelung für den Hallensport durchgeführt. Horst Scholz und seine Mitstreiter hoffen, dass Zuschauer zugelassen sein werden. Der Eintritt wird frei sei, dennoch hofft der SVN-Abteilungsleiter, dass die Sache „Null auf Null“ aufgeht. Neben der Unterstützung durch Sponsoren hoffen der SV Nennslingen und die DTU auch auf Spenden.
Der Präsident der Bayerischen Taekwondo Union (BTU), Gerd Kohlhofer (zugleich DTU Vize) war bereits in Weißenburg und hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Von der neuen Halle zeigt er sich begeistert. Auch Horst Scholz findet die neue Sportstätte schlichtweg „toll“. Die Diskussionen über die Farbvielfalt kann er nicht ganz nachvollziehen. Aus seiner Sicht sollte man einfach nicht vergessen, dass es sich vor allem um einen Ort für junge Leute handelt.

BTU-Präsident Gerd Kohlhofer – hier bei einer Ehrung der beiden Aushängeschilder des SV Nennslingen, Isabel (links) und Vanessa Beckstein – zeigte sich jüngst bei einem Ortstermin begeistert von der neuen Weißenburger Halle.

Rund 40 Helferinnen und Helfer des SVN im Einsatz
Der SVN wird an dem Wochenende rund 40 Helferinnen und Helfer im Einsatz haben, die für einen optimalen Rahmen und Ablauf sorgen wollen und in vielfältiger Weise gefordert sein werden. Das Catering für Aktive und Zuschauer haben die DTU und der SVN an den Heustadel Bergen sowie die Bäckerei Schmidt vergeben. „Wir wollen das in professionelle Hände legen“, sagt Horst Scholz.
Der heute 73 Jahre alte Gersdorfer gilt als Taekwondo-Pionier auf dem Jura und in der Region. Die Vereinsgründung erfolgte ursprünglich im September 1975 in Gersdorf durch die Taekwondoschule „Ernst Heinz“. Das Trainig fand anfangs zweimal wöchentlich auf den Brettern im Gasthaus „Zum Anlautertal“ statt – eine Wirtschaft, die Scholz mehrere Jahre mit seiner Frau führte. Beruflich war er als Kfz- Mechaniker, Bauarbeiter, Maschinenführer, Polier, Bauleiter und schließlich als Bauamtsleiter der Stadt Spalt (1992 bis 2013) ohnehin ein Tausendsassa.
In seiner Freizeit widmet sich Horst Scholz einerseits der Musik (hier hatte er jahrzehntelang immer eine eigene Band) und vor allem dem Taekwondo. In der Kampfsportart ist er seit 1989 Abteilungsleiter beim SV Nennslingen, seit 1978 ist er als Trainer mit verschiedenen Unterstützern an der Seite tätig und zudem ist er Träger des 4. DAN.
Die ersten Trainer waren laut Chronik Salvatore Grillo, Reinhard Langer und Yücel Büyüksüzer. Im Jahr 1978 gliederte sich die „Gersdorfer Taekwondo Schule“ dem SV Nennslingen an. Ab 1980 trainierte man in der Turnhalle des Antonius Kinderheims in Gersdorf sowie in der Schulturnhalle in Nennslingen. Seit der Einweihung des Sportheims des SV Nennslingen im Juli 1999 findet das gesamte Training im dortigen Turnsaal statt.
Dort haben die Taekwondoka gute Rahmenbedingungen, die in den vergangenen Jahren zu vielen Erfolgen beigetragen haben. Vor allem die Beckstein-Schwestern räumten national und international so einiges ab. Der Abteilung ist aber auch der Breitensport sehr wichtig. Zahlreiche Trainingseinheiten gehören genauso zum Programm wie regelmäßige Gürtelprüfungen. Die „Deutsche“ im März verspricht nun ein echtes Highlight in der Vereinsgeschichte zu werden.

Bericht. Uwe Mühling

Letztes Training vor Weihnachten 2021

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Siebe Schwarzgurte als besonderes Weihnachtsgeschenk

Die jungen und erwachsenen Kampfsportler des SV Nennslingen absolvierten ihre Dan-Prüfung mit Bravour

Sieben Taekwondoka schafften den neuen Gürtel: Sarah Simon und Isabel Beckstein (Trainerinnen), Jürgen Städtler, Edwin Koller, Vanessa Beckstein, Annegret Hölzel, Prüfer Michael Bußmann, Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz (hintere Reihe von links), Richard Hofmeier, Ludwig Hofmeier und Anna Satzinger(vorne von links).

Die Prüfungsteilnehmerin Vanessa Beckstein (blaue Weste) zeigte ihr Können im Fight mit ihrer Schwester und Trainerin Isabel Beckstein und durfte am Ende den zweiten Schwarzgürtel in Empfang nehmen.

Es waren sieben auf einen Streich – aber in etwas anderer Form: Beim SV Nennslingen haben jüngst sieben Kampfsportlerinnen und Kampfsportler ihre Meiserprüfung abgelegt und sich selbst damit ein besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht.
Streng nach den Corona-Regeln war die Dan-Prüfung angesagt. Bisher durften diese Prüfungen nur landesweit ausgeschrieben werden, doch angesichts der Corona-Pandemie und der Auflagen ist es aktuell möglich die Dan-Prüfungen vom 1. bis 3. Dan im jeweiligen Verein abzuhalten.
Schon seit mehreren Monaten bereiteten sich die Taekwondoka des SV Nennslingen auf diesen Tag vor. Doch als Michael Bußmann – er ist selbst zweifacher Weltmeister im Formenlauf – vom Polizeisportverein (PSV) Eichstätt erschien um die Prüfung abzunehmen, rutschte bei einigen Prüflingen dann doch das Herz etwas tiefer.
Doch alle sieben Teilnehmer bestanden mit Bravour und konnten ihre Urkunden und den neuen, schwarzen beziehungsweise schwarz-roten Gürtel (Letzterer bei der Jugend unter 15 Jahren) in Empfang nehmen. Als Jüngste Kampfsportlerinnen in der Runde traten Anna Satzinger und Annegret Hölzel an. Die international erfolgreiche Vanessa Beckstein holte sich den 2. Dan. Im Anschluss absolvierten Richard und Ludwig Hofmeier sowie Edwin Koller (1. Dan) und Jürgen Städtler (3.Dan). „Unsere Senioren, die wir endlich motivieren konnten, die Dan-Prüfung abzulegen, schlugen sich tapfer, im wahrsten Sinne des Wortes“, bilanzierte Trainer und Abteilungsleiter Horst Scholz. Er wie auch die anderen Trainerinnen Isabel Beckstein und Sarah Simon sowie Prüfer Michael Bußmann waren hochzufrieden mit der Leistung der Prüflinge. „Das war ein wunderschöner Jahresabschluss für alle Beteiligten“, freute sich Horst Scholz.
Weiter Informationen auch zu den Trainingszeiten gibt es im Internet unter der Adresse: www.sv-nennslingen.de/taekwondo
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SVN-Taekwondoka vom Weltmeister geprüft

Michael Bußmann nahm die Gürtelprüfung der Kampfsportler und -Sportlerinnen vom Jura ab

Kup-Prüfung beim SV Nennslingen (von links): Michael Lindner, Franziska Eckert, Annegret Hölzel, Anna Satzinger, Mia Pöverlein, Kathi Kemmelmeyer, Carry Jokisch, Prüfer Michael Bußmann, Lisa Satzinger sowie  Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz

Sechs Nachwuchs-Taekwondoka des SV Nennslingen im Alter vom neun bis 36 Jahren haben jetzt ihre Kup-Prüfung von Gelb- bis Rotgurt abgelegt.
Michael Bußmann (8. Dan), mehrfacher Weltmeister im Formenlauf vom Polizeisportverein (PSV) Eichstätt, nahm die Prüfung ab. Die Teilnehmer zeigten dabei hervorragende Leistungen, sodass Trainer Horst Scholz und Prüfer Bußmann voll zufrieden waren. Die Absolventen wurden zum Abschluss für ihr Engagement und ihre Leistung mit einer Pizza belohnt.
Mit rotem Gürtel waren auch Annegret Hölzel und Anna Satzinger dabei. Sie fungierten als Helferinnen und werden am 19. Dezember ihre Prüfung zum Meistergurt (Dan, bei Jugendlichen unter 15 Jahren Poom genannt) ablegen.
Die Namen der erfolgreichen Prüflinge des SVN: Michael Lindner, Franziska Eckert, Mia Pöverlein, Kathi Kemmelmeyer, Carry Jokisch und Liesa Satzinger.
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„Eine hervorragende Bereicherung“

Die beiden Topsportlerinnen Isabel und Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen haben jetzt mit Erfolg eine Weiterbildung zum Taekwondo-Schulsportlehrer in Eichstätt absolviert. Nachdem die national und international auf der Matte sehr erfolgreichen Schwestern vor Kurzem ihre Trainer C Ausbildung abgelegt haben, konnten sie jetzt ihr Wissen im Bereich Breitensport/Taekwondo an Schulen und damit verbundenen methodischen und didaktischen Überlegungen erweitern. Damit dürfen die Beckstein-Schwestern an Schulen im Fach Taekwondo unterrichten und in diesem Rahmen Prüfungen bis zum 7. Kup abnehmen.
„Das ist eine hervorragende Bereicherung für die Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen“, findet deren Spartenleiter und Trainer Horst Scholz.
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