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Gold und Silber

Die Taekwondoka des SV Nennslingen waren beim dritten Bayern Pokal erfolgreich.

Freuten sich über das gute Abschneiden beim Bayern Pokal (von links): Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz, Jenna Thierbach, Anna Satzinger, Michael Ehrengruber, Annegret Hölzel, Angelika Bußmann und Coach Vanessa Beckstein.

Der dritte Bayern-Pokal in der Isarhalle in Wörth war das letzte von drei Turnieren in 2019 bei denen man sich für die Bayerische-Taekwondo-Meisterschaft qualifizieren kann. Voraussetzung ist, ein erster, zweiter oder dritter Rang bei einem dieser Turniere. Bundeskaderathleten wie z.B. Isabel oder Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen sind für die Titelkämpfe automatisch qualifiziert.
Die weiteren SVN-Taekwondoka waren zwar bereits qualifiziert, nahmen in Wörth aber dennoch teil, um Zweikampferfahrungen zu sammeln.
Das galt auch für Angelika Bußmann vom Polizeisportverein (PSV) Eichstätt. Sie ist eine hervorragende Formenläuferin, möchte aber in den Zweikampf hinein schnuppern. Das entsprechende Training wird beim PSV kaum angeboten, weshalb Angelika Bußmann seit etwa einem Vierteljahr in Nennslingen mittrainiert – die Beckstein-Schwestern sind für sie hervorragende Sparringspartnerinnen.
Vanessa Beckstein fungierte beim Turnier als Coach und „machte einen hervorragenden Job“, wie Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz lobte.
Am Ende konnte sich auch die Ausbeute des SV Nennslingen sehen lassen. Angelika Bußmann (Damen) und Michael Ehrengruber (Herren) holten Silber. Anna Satzinger (Jugend B), Jenna Thierbach (Jugend A) und Annegret Hölzel (Jugend C) jeweils Gold.

Viel Aufregung beim ersten Turnier
Taekwondoka Franziska Eckert vom SV Nennslingen holte beim Altmühl-Cup des
Polizeisportvereins (PSV) Eichstätt gleich bei ihrer Premiere eine Silbermedaille.

Waren mit dem Abschneiden in Eichstätt zufrieden. Die Nennslinger Taekwondoka mit (von links) Trainerin Vanessa Beckstein, Annegret Hölzel, Abteilungsleiter und Trainer Horst Scholz, Franziska Eckert, Trainerin Isabel Beckstein sowie Anna Satzinger die nicht antreten durfte weil sie 2017 den dritten Platz bei der Bayerischen belegt hatte.

Mit zwei Nachwuchsathletinnen ist die Taekwondo-Abteilung des SV Nennslingen beim diesjährigen Altmühl-Cup in Eichstätt angetreten. Annegret Hölzel und Franziska Eckert schlugen sich dort überaus tapfer.
Der Altmühl Cup beim Polizeisportverein Eichstätt (PSV) ist ein reines Anfängerturnier. Im Wettbewerb darf niemand starten, der in den letzten drei Jahren eine Platzierung bei der Bayerischen Meisterschaft errungen hat. Auch werden nicht wie üblich Trefferpunkte angezeigt, sondern die Kampfrichter entscheiden mit blauen und roten Täfelchen, wer gerade die Runde gewonnen hat. Gekämpft werden drei Runden zu je einer Minute. Wenn also ein Kämpfer die Runden eins und zwei gewonnen hat, entfällt die dritte Runde.
Für den SV Nennslingen gingen Annegret Hölzel und Franziska Eckert in der Jugend C 9 (bis einschließlich 11 Jahre) an den Start. Für Franziska Eckert war es das erste Turnier überhaupt, die Aufregung deshalb entsprechend groß. Die Auslosung ergab „drei Zweikämpfe“.
Enorm gesteigert
Gleich im ersten Fight gegen Emily Eigner aus Wörth/Essenbach verlor die Nennslinger Taekwondoka die erste Runde. Doch mit den unterstützenden Anfeuerungsrufen ihrer Vereinskolleginnen sowie den guten Tipps ihrer Trainerin Vanessa Beckstein, gewann die Nennslinger Taekwondoka die beiden folgenden Runden.
Voll motiviert ging es ins Halbfinale gegen Teresa Müller aus Rudeltzhausen. Franziska gewann gleich die ersten beiden Runden und stand somit im Finale gegen Amelie Ballhaus, ebenfalls aus Rudelzhausen. Ihr konnte Franziska nicht mehr standhalten und verlor die ersten beiden Runden. Dennoch bedeutete Silber im ersten Wettbewerb eine tolle Leistung.
Für Annegret Hölzel sah es zweikampfmäßig nicht so toll aus. Für sie gab es keine Gegnerin, somit hatte sie automatisch Platz eins inne. Aber die Nennslingerin wollte Kämpfen, weshalb ein Freundschaftskampf organisiert wurde. Dieser geriet allerdings etwas ungleich, denn ihre Kontrahentin Alice Möhring kämpft schon in der Jugend A (15 bis einschließlich 17 Jahre) Doch davon ließ sich Annegret Hölzel nicht beeindrucken. Tapfer stellte sie sich ihrer Kontrahentin gegenüber und legte einen hervorragenden Zweikampf auf die Matte. Nur ganz knapp verlor sie die beiden ersten Runden.
Als nächstes geht es für Annegret zum dritten Bayern Pokal nach Wörth a.d. Isar. Termin für das dortige Turnier ist am Samstag 19. Oktober. Zudem bereitet sich die SVN-Sparte auf die nächsten internationalen Einsätze vor. Die jeweiligen Trainingszeiten für interessierte Sportlerinnen und Sportler gibt es auf der Homepage unter www.sv-nennslingen/taekwondo. Hier finden sich auch viele weitere Informationen.

Trotz Nasenanbruch toll gekämpft

Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen trat trotz Verletzung bei der Europameisterschaft U 21 in Schweden an

Trat trotz angebrochener Nase bei der EM in Schweden an: Vanessa Beckstein.

Trotz eines Nasenanbruchs hat Vanessa Beckstein vom SV Nennslingen an der U21-Taekwondo-Europameisterschaft teilgenommen. Im schwedischen Helsingborg gab es angesichts der starken Konkurrenz und des Handicaps diesmal keinen Platz auf dem Siegertreppchen.
Vanessa Beckstein hatte sich als zweifache Europameisterin einiges ausgerechnet beim Start in Helsingborg. Doch eine Woche vor der Europameisterschaft zog sie sich beim Bundeskadertraining in Nürnberg einen Nasenanbruch zu. Eigentlich das „AUS“ für den EM-Start, doch die Nennslinger Ausnahmeathletin bestand darauf: Sie wollte teilnehmen, die Nase sei ja eh schon kaputt argumentierte sie, und flog nach Schweden.
Die Auslosung ergab fünf Zweikämpfe für die junge Taekwondoka. Der erster Zweikampf gegen Anastasia Ignatyev aus Spanien begann seitens der Nennslingerin etwas zögerlich und die Spanierin ging mit elf Punkten in Führung. Erst zum Schluss der ersten Runde landete Vanessa Beckstein einen Kopftreffer (3 Punkte). Danach startete sie ihre Aufholjagd und hatte am Ende zweite Runde zum 11:11 ausgeglichen.
In der dritten Runde legte die Spanierin wieder vor und lag bald mit 20:12 vorne. Doch für die Juranerin ist ein Fight erst zu Ende, wenn der Schluss-Gong ertönt. Sie erkämpfte sich Punkt für Punkt, glich zum 22:22  aus und erzielte mit dem Schlusszeichen den entscheidenden Treffer (24:22). Sie hatte gesiegt und war eine Runde weiter. „Eine Wahnsinnsleistung“, so ihr Coach Horst Scholz.
Den nächsten Zweikampf begannen Vanessa Beckstein und die Russin Kisaran Khallaeva, sehr vorsichtig. Die erste Runde holte sich mit 2:1 Punkten die russische Athletin. In Runde zwei ging Vanessa Beckstein kurzzeitig mit 4:2 in Führung, doch am Ende war Kisaran Khallaeva mit 6:5 Punkten wieder vorne. In der dritten Runde dreht die Russin dann voll auf und die Nennslingerin, geschwächt vom ersten anstrengenden Kampf und gehandikapt durch ihre lädierte Nase konnte nicht standhalten und verlor mit 7:23 Punkten. Leider kein Treppchenplatz aber allen Respekt vor so einer Leistung.

Von der Universiade zur EM

Taekwondo-Athletin Isabel Beckstein erreicht Platz fünf bei der Studenten-Europameisterschaft.

„Da muss man erst mal hinkommen“: Isabel Beckstein und ihr Trainer Horst Scholz zeigten sich stolz auf Platz fünf bei der Studenten-Euro in Zagreb.

Keine Verschnaufpause für Isabel Beckstein. Nur kurze Zeit nach ihrer Teilnahme an der Universiade in Neapel war die Taekwondo-Athletin vom SV Nennslingen jetzt bei der Europameisterschaft der Studenten im Einsatz und holte einen beachtlichen fünften Rang.
1300 Teilnehmer aus 400 Universitäten und 35 europäischen Ländern haben an den European Universities Combat Championships in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, teilgenommen. Es ist die historische Erstausgabe von vier Europameisterschaften, die als eine Veranstaltung auf der Ebene des Hochschulsports abgehalten wurde.
Isabel Beckstein hatte sich hierfür qualifiziert, sie wurde von der TU München nominiert und reiste mit ihrem Trainer Horst Scholz nach Zagreb.
Schon der erste Zweikampf gegen Chanice Cardoville aus Frankreich gestaltete sich als nicht unproblematisch. Nach drei Runden stand das Ergebnis bei 12:12 Punkten und es wurde eine vierte Runde, ein sogenannter „Golden Point“ angehängt. Doch auch hier stand es zum Ende der Kampfzeit 0:0. Jetzt entschied der Computer wer die meisten Westenberührungen in der vierten Runde hatte, der hatte gewonnen – und das war Isabel Beckstein.
Die erste Hürde war genommen, doch es wurde nicht einfacher. Die nächste Kontrahentin Joana Cunha aus Portugal, Weltranglistenplatz 15 von 720 (Isabel steht bei Platz 178), stand nun der Nennslinger Taekwondoka gegenüber. Isabel ging mit drei Punkten in Führung, doch die Portugiesin ließ ihr keine Change. Die Juranerin verlor und hatte somit in der Gesamtwertung Platz fünf erreicht.
„Ich bin stolz auf meine Athletin“,- sagte Trainer Horst Scholz. “ Wir standen zwar nicht auf dem Treppchen, aber zu so einer Veranstaltung muss man erst mal hinkommen.“ Um überhaupt im internationalen Reigen mitzuspielen, so Scholz, würden der Athletin und dem Trainer enorme Leistungen abverlangt

Weitere Informationen erhaltet ihr in unserer Chronik!!